LESS AUTOBIOGRAPHICAL
„Erratisches Charisma“, schreibt Bert Rebhandl, aus Venedig heraus. Schade. Ich suchte wohl im Text einen Abglanz der Ruhe, die heute Morgen im silbrigen Wolkenhimmel liegt, der vom frischen Wind über diesen Landstrich hinweg geblasen wird. Die Textstelle hatte mich dann etwas angeschrien. So fluide kann ich dann doch nicht sein. Gibt es also eine andere Art Charisma? Etwa logisches Charisma? Auch ganz gut hilarious—fand ich im Text zur aktuellen Ausstellung im Kunstverein: „Serpas lässt sich nicht an den Brettern der Zuschreibungen festnageln.“*
OK, das ist doch gut, dass die berühmten Bretter der Zuschreibung ungenagelt bleiben. Let’s copyright that. Lässt man sich am „ehrwürdigen“ (Blast from the past) Kunstverein etwa von KI die Texte formulieren? Immaterielle Schäden.
Einer der ältesten und grössten Kunstvereine Germanys übrigens.
Gleich schau ich mir die Ausstellung an.
(* Tags zuvor, Teaser-Headline The Point-Artikel von Anastasia Berg und Jon Baskin: „Wir vertreten die Auffassung, dass wir, wenn wir die Rolle der KI in unserem Leben nicht gründlich durchdenken und abgrenzen, Gefahr laufen, die Verständlichkeit unserer eigenen kulturellen Leitkonzepte zu untergraben…“ DIE VERSTÄNDLICHKEIT)